…. und wie Sie die beste Lösung für Ihr Unternehmen finden.
Transport Management Systeme haben sich in den letzten Jahren massiv weiterentwickelt.
Disposition, Tourenplanung, Telematik, Frachtenmanagement, Vertrieb oder Fuhrparksteuerung sind heute in vielen TMS-Lösungen auf einem sehr hohen Niveau angekommen.
Doch ein Bereich fällt immer wieder auf: Der Einkauf existiert oft nur rudimentär oder gar nicht.
Und genau das wird für viele Speditionen zunehmend zu einem echten Problem.
Der blinde Fleck vieler TMS-Systeme
In vielen Unternehmen läuft der operative Einkauf noch immer wie in der Steinzeit z.B.:
- per Excel
- über Outlook
- telefonisch
- mit individuellen Listen
- oder über Insellösungen außerhalb des TMS
Dabei sprechen wir nicht über Nebenthemen, sondern über zentrale Prozesse die bei allen Logistikdienstleistern abgedeckt werden müssen wie z.B.:
- Ausschreibungen, die nicht Transport orientiert sind
- Vertragsmanagement, Leasing, Mieten etc.
- Einkaufsanforderungen und Freigaben
- Anfrage und Kauf von Verbrauchsmaterialien wie Reifen und Ersatzteile
- Anfrage und Kauf von Projektbezogenen Leistungen und Artikeln (z.B. beim Hallenbau)
- Anfrage und Einkauf von Dienstleistungen wie Beratung
- Fertige KPI-Analysen
- Prognoseplanung in allen relevanten Bereichen
- Integrierte KI-Funktionen welche den Einkauf unterstützen
- Dokumentenverwaltung und Prüfung
- Compliance- und Zertifikatsverwaltung
u.v.m.
Warum wurde der Einkauf so lange vernachlässigt?
Die Antwort liegt häufig in der Historie der Systeme.
Viele TMS-Lösungen wurden ursprünglich entwickelt für:
- Disponenten
- operative Transportabwicklung
- Tourensteuerung
- Sendungsmanagement und Verfolgung
Der Fokus lag auf: „Wie bekomme ich die Ware transportiert?“
Nicht auf: „Wie manage ich strategisch und operativ meinen GESAMTEN Einkauf?“
Das Ergebnis: Der Einkauf wurde oft als „Nebensystem“ betrachtet, obwohl dort heute massive Kosten- und Margenpotenziale liegen.

Die Spedition ohne und mit digitalem Einkauf
Die Realität in vielen Speditionen
Viele Unternehmen arbeiten heute mit echten Prozessbrüchen:
- Der Vertrieb kalkuliert Preise im CRM oder TMS
- Die Disposition vergibt Transporte im TMS
- Der Einkauf verwaltet Dienstleister in Excel
- Die Buchhaltung prüft Rechnungen separat
- Und das Controlling versucht anschließend mühsam, Daten zusammenzuführen
- Verträge und Unterlagen werden in einem teilintegrierten DMS verwaltet
Das führt zu:
- fehlender Transparenz
- schlechter Vergleichbarkeit Kosten die nicht Transport basiert sind
- Medienbrüchen
- hohem manuellen Aufwand
- Intransparenz bei Margen
- fehlender Einkaufsstrategie
- langsamen oder fehlerhaften Ausschreibungsprozessen
- höherem Fehlerpotenzial insgesamt
etc.

Suchen Sie auch vergleblich nach dem Einkaufsmodul im TMS?
Warum das Thema jetzt kritisch wird
Der Markt verändert sich.
Steigende Transportkosten, volatile Frachtraten, Fahrermangel und wachsender Wettbewerbsdruck zwingen Unternehmen dazu, ihre Einkaufsprozesse professioneller aufzustellen.
Hinzu kommen neue Anforderungen wie:
- ESG- und Nachhaltigkeitsnachweise
- Lieferantenbewertungen
- digitale Ausschreibungen
- Echtzeit-Preisvergleiche
- KI-gestützte Einkaufsentscheidungen
- automatisierte Vergabeprozesse
Ohne integrierten Einkauf stoßen viele TMS-Landschaften dabei an ihre Grenzen.
Das eigentliche Problem: Fehlende Gesamtstrategie
Viele Unternehmen versuchen heute, die Lücke mit zusätzlichen Tools zu schließen.
Doch genau dadurch entstehen neue Insellösungen.
Die entscheidende Frage lautet daher nicht: „Welches Einkaufstool brauchen wir zusätzlich?“
Sondern: „Wie integrieren wir Einkauf, Disposition, Vertrieb, Controlling und operative Prozesse in eine gemeinsame Systemstrategie?“
Denn der Einkauf ist kein isolierter Prozess.
Er beeinflusst direkt:
- Deckungsbeiträge
- Servicequalität
- Lieferfähigkeit
- Margen
- Kundenzufriedenheit
- Skalierbarkeit
Die Zukunft des TMS
Die nächste Generation moderner TMS-Lösungen wird nicht mehr nur Transporte verwalten.
Sie muss:
- Den gesamten Einkauf integrieren
- KI für Vergabeentscheidungen nutzen
- Dienstleister und Lieferanten bewerten
- Risiken erkennen
- Ausschreibungen, unabhängig von Produkt oder Leistung digitalisieren
- operative und strategische Daten zusammenführen
Erst dann entsteht wirklich eine durchgängige digitale Transportplattform.

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Fazit: Viele Speditionen leiden heute nicht an fehlender Dispositionstechnologie.
Sie leiden an fehlender Integration des Einkaufs.
Und genau dort liegen häufig enorme Potenziale:
- geringere Kosten
- bessere Transparenz
- höhere Margen
- weniger manuelle Arbeit, mehr Automatisierung
- bessere Skalierbarkeit
- professionelleres Lieferantenmanagement
Der Einkauf ist im Transportmanagement längst kein Nebenthema mehr.
Er wird zunehmend zu einem strategischen Erfolgsfaktor.
Die Frage ist daher nicht mehr: „Brauchen wir Einkaufsfunktionalitäten im TMS?“
Sondern: „Wie lange können wir noch ohne sie arbeiten?“Formularbeginn
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Bildquelle: ChatGPT







